Investition für innovatives Media-Zentrum in Mainz gesichert
Wie auf der dem Newmedia Portal von noopsta.de zu entnehmen ist, konnte das „große Bruder Konglomerat“ durch ein überzeugendes Geschäftsmodell das amerikanische Unternehmen Razorfish überzeugen. Dieses investiert in das gemeinsame vorhaben eine Media Agentur mit integriertem Forschung- und Technologie-Center in Mainz aufzubauen.
Ziel soll es sein, gemeinsam die Weiterentwicklung im IT-und Webumfeld voranzutreiben. Vor allem sollen neuen Interaktionsmöglichkeiten von innovativen Medienformate und Anwendungsprozessen mit Focus auf User Experience und User generated Content entwickelt werden. Hierzu gehört die Fusion von interaktivem Film und Web und deren Einbindung in Portale, Commerce- und CMS-Systeme.
Eine wichtige Rolle für die positive Entscheidung spielte dabei das vorhandene „Human Creativ Potential“ und ein Kooperationsabkommen mit den Neuen Medien – Studiengängen in Mainz. Die Studenten haben die Möglichkeit, als sogenannter Brainpool, ihre kreativen Projekte spielerisch in unternehmerischem Umfeld einzubringen.
Die Kooperationen zwischen Uni und Wirtschaft werden von einem interdisziplinären Kern-Team aus dem Bereich Design, IT, Soziologie, Ingenieurswesen, Politik und Wirtschaft koordiniert.
Die Räumlichkeiten sollen in einer offenen und modernen Architektur stattfinden. Neben dem Office und Entwicklungszentrum sollen Veranstaltungsräume entstehen, die als Plattform zum interaktiven Austausch genutzt werden und die Community-Innovation-Prozesse vorantreiben.
Wo genau dieses moderne Media-Zentrum umgesetzt wird, steht momentan noch offen. Peter Walsh, President Europe von Razorfish, war ganz angetan von der Location Zollhafen-Weinlager. Dieses Gelände bietet die optimale Voraussetzung für die Realisierung. Unmöglich ist das mit Sicherheit nicht. Die Fortschreibung des Rahmenplans am Zollhafen für die Wohnbebauung zieht sich schon seit Jahren hin, auch die Investition und Wirtschaftlichkeit gelten nicht als gesichert.
Für die Stadt Mainz wäre diese Investition mit Sicherheit ein sechser im Lotto. Nur mit den Standortfaktoren Talent, Technologie und Toleranz können kreative Talente langfristig gebunden werden.
